Warum es Batchnummern gibt

Die Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage) haben Millionen deutscher Kirchenbücher verfilmt und im Internationalen Genealogischen Index (IGI) erfasst.

Gezielt nach einem Ort suchen lässt sich dort aber nur mit der passenden Batchnummer: einem Buchstaben gefolgt von sechs Ziffern, der eine konkrete Pfarrei und Quellenart kennzeichnet.

So ist eine Batchnummer aufgebaut

Eine Batchnummer besteht aus einem Buchstaben (C, M, J oder K) und sechs Ziffern. Der Buchstabe sagt Ihnen schon vor der Suche, welche Art von Ereignis der Batch enthält. Die Ziffern kennzeichnen die Pfarrei und die Quellenart.

  • 1 Buchstabe: Art des Eintrags, z. B. C für Taufen
  • 6 Ziffern: Pfarrei und Quellenart

Die vier Batch-Typen

Das vorangestellte C steht für Taufen (beide Geschlechter), das M für Heiraten. Seltener kennzeichnet J ausschließlich männliche und K ausschließlich weibliche Täuflinge.

Buchstabe C: Taufen
Taufeinträge für beide Geschlechter – der häufigste Batch-Typ.
Buchstabe M: Heiraten
Heiratseinträge einer Pfarrei über einen bestimmten Zeitraum.
Buchstabe J: Nur männlich
Seltenere Taufbatches, die ausschließlich männliche Täuflinge enthalten.
Buchstabe K: Nur weiblich
Seltenere Taufbatches, die ausschließlich weibliche Täuflinge enthalten.